Wodny Stadion
Lesung mit Irena Osterland
Am 29. Oktober 2026, 17:00 Uhr laden wir Sie herzlich zu einer Lesung mit einer jungen Autorin und geschätzten Kollegin in die Medizinische Zentralbibliothek (Haus 41) ein.
Der Eintritt ist frei.
Irena Osterland erzählt in ihrem Debütroman Wodny Stadion die bewegende Geschichte einer Liebe, die stärker ist als jede Dunkelheit und alle Ängste.
Alexej ist verzweifelt. Anna, die Liebe seines Lebens, hat sich entschieden, ihre Heimat Moskau zu verlassen und nach Deutschland zu ziehen – ohne ihn.
Als er die freundliche, rothaarige Anna, mit ihren warmen braunen Augen vor 3 Jahren beim Volleyballtraining kennenlernte, fühlte er sich endlich angekommen. Er wollte mit Anna „einfach leben. Ohne Angst, ohne Grenzen, ohne Einsamkeit.“
Mit ihrer Abreise ändert sich das schlagartig. Die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein – und was hat es mit diesen Visionen von entgleisten Metro-Zügen, Feuer und mittendrin Anna auf sich?
Als er erfährt, dass Anna nie in Berlin angekommen ist, gibt es für ihn kein Zögern mehr. Verzweifelt versucht er, Anna aufzuspüren, muss sich dabei seinen Ängsten stellen – wird er sie rechtzeitig finden?
Mit anschaulichen, einfühlsamen Worten skizziert die Autorin das Leben in einer russischen Großstadt und lässt die Leser mit dem Schicksal der Protagonisten fiebern. Es sind die unterirdischen Paläste Moskaus, welche Osterland inspiriert haben. Als sie im Zuge ihres Studiums ein zweimonatiges Praktikum in Moskau absolvierte, nahm sie täglich die U-Bahn ab Wodny Stadion.
„Eine Liebe so tief wie die Tunnel der Moskauer Metro – dieser Roman ist ein Plädoyer für Mut, Entschlossenheit und die Hoffnung, die uns selbst in den dunkelsten Momenten leitet“, beschreibt Irena Osterland ihren Roman.
Irena Osterland studierte International Administration and Management und arbeitet als Assistentin des Institutsleiters an einem Magdeburger Forschungsinstitut.
Ihre schriftstellerische Kreativität weckte der Vater, als er der 10jährigen Irena eine alte Schreibmaschine schenkte. Das Schreiben von Geschichten und Gedichten ließ sie seitdem nicht mehr los. Sie schrieb überall: "in der Schule, im Hörsaal, im Büro, im Stadtpark, in der Badewanne, beim Fahrradfahren und oft nachts unter der Bettdecke“, erinnert sich die Autorin. Ihre Neugier auf Reisen, Begegnungen mit Menschen, Erlebnisse unterschiedlicher Art, die sie mit detailgetreuem Blick in sich aufnimmt, liefern Anregungen und Ideen für immer neue Texte.
"Vielleicht wirst du einmal eine Schriftstellerin!" - der Satz ihrer Eltern, nachdem sie Irenas erste Geschichte gelesen hatten, war Ideengeber und Motivation zugleich. 2026 veröffentlichte Irena Osterland mit "Zeitvergessen" ihr drittes Werk.
Wodny Stadion / Irena Osterland. – Hamburg: BoD, 2025 (ISBN: 978-3-7693-5831-5)
https://www.lovelybooks.de/autor/Irena-Osterland/
Bildnachweis:
oben: Ausschnitt auch dem Buchcover Wodny Stadion by I. Osterland/Canva.com
Foto: Irena Osterland by Michael Schumacher
